Filmtagebuch: M – Eine Stadt sucht einen Mörder

Fritz LangM – Eine Stadt sucht einen Mörder

Oh Mann, war der gut. Normalerweise stehe ich nicht besonders auf alte Filme. Sie sind zu langsam, zu stilisiert, zu übertrieben. Doch dieser hat mich umgehauen. Eine ganz große Leistung des Regisseurs. Neue Erzählmechanismen. Neue Kameraperspektiven. Schöner Berliner Dialekt. Feine Dialoge mit grandiosen Schimpfwörtern. Ganz abgesehen von einem hervorragenden Drehbuch. Und am beeindruckendsten: die Schlussszene. Schauspielerisch, aber vor allem inhaltlich. Hat mich in ihrer Aussage stark an „Der freie Wille“ erinnert und eben die Frage, ob dieser wirklich existiert. Nur das Fritz Lang diese Frage eben 75 (!) Jahre früher stellt.

~ von Anna - 18. Juni 2008.

2 Antworten to “Filmtagebuch: M – Eine Stadt sucht einen Mörder”

  1. Mir ging es ganz genauso, als ich den Film das erste Mal sah. Unglaublich beeindruckend und fesselnd.

  2. Die Frage nach der Schuld bleibt hier sogar noch unbeantworteter als im freien Willen finde ich. Vielleicht ist das in anderen Versionen aber auch noch mal anders. In unserer bleibt sie ja völlig offen.

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