Filmtagebuch: Prinzessinnenbad

Bettina BlümnerPrinzessinnenbad

Ich habe es im letzten Sommer nicht geschafft den Film zu sehen. Dabei wollte ich immer. Das Prinzenbad gleich um die Ecke, wollte ich wissen wie sich Kreuzberg für andere anfühlt, wie es ist, wenn man hier groß wird.

Und irgendwie kam auch das, was ich erwartet habe. Ein netter unterhaltsamer Film, der die Gespräche aus der U-Bahn, denen ich schon jetzt mit 28 nur noch schwer folgen kann, weiter führt – mit teilweise brutaler Ehrlichkeit der eigenen Biografie gegenüber.

Nicht das mein Leben mit fünfzehn annähernd so spannend und so voller Brüche gewesen wäre wie das von Klara, Mina und Tanutscha, aber ich bin trotzdem froh, dass das Elend damlas niemand dokumentiert hat.

~ von Mario - 6. Mai 2008.

Eine Antwort to “Filmtagebuch: Prinzessinnenbad”

  1. Ich war ein bisschen enttäuscht. Nach dem ganzen großen Tataa vom letzten Jahr habe ich etwas viel Krasseres erwartet. Und ich glaube auch einen etwas anderen Fokus. Aber wie Mario schon schrieb, es ist sehr interessant zu sehen, wie es ist, in Kreuzberg aufzuwachsen und nicht als quasi innerberlinisch Zugesreiste hier zu leben. Und plötzlich sieht man sich als Schwabe in Prenzlauer Berg, den man sonst immer so von oben herab belächelt hat.

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