Die weglaufende Zielgruppe von hinten anpöbeln

Die Zeitungslobby hat eine „Initative Printmedien“ losgetreten und SpOn nutzt die Gelegenheit für ein Plädoyer für Medien- anstelle von Zeitungskompetenz.

Der Kampf gegen die Veränderung, den die an den Hebeln sitzende Klasse dieses Landes im Moment mit vereinten Kräften zu führen scheint, sieht von außen verdächtig nach einem Kampf gegen jene aus, für die das Netz zum Alltag gehört. Wie nur sollen sich die Jungen von einer Politik und einer Presse vertreten fühlen, die sie immer wieder für lesefaul und desinteressiert erklärt? Und das auch noch unter Zuhilfenahme von offensichtlich falschen Argumenten?

Wird Zeit anzukommen!

[Update] Der Artikel schlägt Wellen, René und Spreeblick schreiben auch dazu. Letztere verweisen auf einen älteren Artikel bei medienlese, der ganz ähnlich wie der SpOn-Artikel klingt.

[cc]

~ von Mario - 22. April 2008.

3 Antworten to “Die weglaufende Zielgruppe von hinten anpöbeln”

  1. Sicherlich nicht zeitgemäß, aber die habtische Erfahrung des Lesens einer Zeitung ist doch etwas sehr besonderes. Möchte ich nicht missen, aber ich bin ja auch nicht mehr so jung.

  2. Schon klar, aber das hat ja nichts mit dem Vorwurf der Lesefaulheit und daraus folgenden Dummheit zu tun.

  3. […] ist tot Ich habe mir die Worte von Kulturstaatsminister Bernd Neumann zu Herzen genommen und alles lange und interessante aus dem […]

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