12 heißt: Ich liebe Dich

„Ich habe funktioniert und tue das ich noch immer.“ ist der fast letzte Satz des ehemaligen Stasivernehmers im nicht unumstrittenen Film 12 heißt: Ich liebe Dich.

Die Situation in der Haftanstalt ist sehr verkürzt dargestellt. Der Druck der acht Monate wird dadurch nicht deutlich. Darüber hinaus habe ich mich aber an meine Besuche im Stasigefängnis Hohenschönhausen und an das Buch von Jürgen Fuchs erinnert gefühlt. Viel besser kann ich die Authenzität der Darstellung zum Glück nicht abschätzen.

Ich weiß nicht, ob die erzählte Liebesgeschichte möglich gewesen wäre. Ich habe meine Zweifel, aber das spielt auch kaum eine Rolle. Die primäre Aufgabe von Filmen ist es nicht die Realität abzubilden. Was der Film uns erzählt ist viel mehr, er zeigt wie bösartig Strukturen sein können ohne die darin verfangenen Menschen zu entschuldigen.

Darüberhinaus erzählt er aber auch eine interessante Geschichte über die Liebe, die ab und zu an Cavanis Nachtportier erinnert.

[cc]

~ von Mario - 16. April 2008.

2 Antworten to “12 heißt: Ich liebe Dich”

  1. du schaust fernsehen?

  2. Einmal im Monat. Ist mir bei SpOn begegenet und klangt interessant. Und wars ja auch.

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