Museumswärter, Kerzen und schlafende Besucher

Wir waren im Gropiusbau bei Vom Funken zum Pixel, einer Ausstellung die sich mit Kunst und neuen Medien auseinander setzt. Gleich zu Beginn steht CandleTV von Nam June Paik, ein alter Fernseher mit einer Kerze drin – mehr nicht. Ob es wohl Anweisungen des Künstlers gibt wann die Kerze zu erneuern ist, wenn noch ein Drittel da ist oder schon ab der Hälfte? Ich hab den Aufpasser gefragt: Na wenn se alle ist kommt ne neue rein. Und so haben wir uns wohl gegenseitig für ein bisschen bescheuert gehalten.

In einer anderen Ecke lud eine Video- und Soundinstallation mit Sitzsäcken darunter zum ausruhen und einige wohl auch zum schlafen ein. Aber das geht natürlich nicht im Museum, dachte sich zumindest eine Wärterin und lief die ganze Zeit wild um die Gruppe auf den Sitzsäcken herum, weil der Mut zu wecken wohl auch fehlte.

~ von Mario - 6. Dezember 2007.

Eine Antwort to “Museumswärter, Kerzen und schlafende Besucher”

  1. du weißt doch, museumswächter oder wächterin ist kein besonders erstrebenswerter job. zum anfang sicherlich interessant aber spätestens nach der ersten woche der ausstellung nur noch nervig mit den verdammten besucher_innen.

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